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USB, Gold und Rollende Steine
Nachwuchs muss sein: ob bei der Produktion exklusiver Golduhren oder dem Entwurf von außergewöhnlichem Goldschmuck. Und damit es für die Jung-Goldschmiede genügend Anreiz gibt, hat die Berliner Gold- und Silberschmiede Innung den Wettbewerb „Rolling Stone" ausgerufen. Die Ergebnisse sind wahrlich „gold wert".
Der Rolling Stone Wettbewerb bietet jedes Jahr wieder spannende Herausforderungen. Und die Ergebnisse des Jahres 2008 zum Wettbewerbsthema „Universal" konnten sich wirklich sehen lassen. Insgesamt waren 17 Lehrlinge aus den vier Lehrjahren dabei. Die Gold-Azubis zeigten viel handwerkliches und künstlerisches Interesse.
Gold und praktischer Nutzen: genial!
Besonders auffällig war ein Exponat von Matthias Uhr. Es barg sozusagen ein tragbares Geheimnis: „Zurück in die Zukunft" ist nicht nur dekorativer Anhänger mit an ägyptische Kartuschen erinnernder Optik, sondern gleichzeitig USB-Speichermedium. Bei diesem Stück kamen vor allem Silber und Gold zur Anwendung. Zusätzlich wurde noch Leder und ein USB-Stick mit einer Speicherkapazität von einem Gigabyte verarbeitet. Der Anhänger kann durch seitliches Ziehen geöffnet werden und gibt dann den USB-Anschluss frei.
Das neue Thema für den Rolling Stone-Wettbewerb wurde kürzlich bekannt gegeben: „Talisman" lautet die aktuelle Vorgabe für die Lehrlinge aus dem Gold- und Silberschmiede-Handwerk.
Die Teilnehmenden haben bei den Materialien für das tragbare Schmuckstück mehr oder weniger freie Hand, ein angemessener Anteil an Edelmetallen muss allerdings enthalten sein. Schließlich handelt es sich ja um einen Wettbewerb der Gold- und Silberschmiede-Lehrlinge. Da ist die Verwendung von Gold oder Silber natürlich Pflicht. Die Preziose muss rechtzeitig zum 3. September 2009 fertig werden.
Die Innung hat insgesamt Preise im Gesamtwert von 800 Euro ausgeschrieben. Pro Ausbildungsjahr verleiht die Jury einen ersten Preis und spricht eine Belobigung aus. Die Preisverleihung findet während der Freisprechungsfeier der Gold- und Silberschmiede Innung Berlin im Oktober 2009 statt. Die Schmuckstücke gehen dann auf eine Wanderausstellung, bevor sie schließlich wieder an die Lehrlinge zurückgegeben werden.
Weitere Informationen (Anmeldeunterlagen) gibt es bei der Gold- und Silberschmiede Innung in Berlin.



269 Jahren
Vergraben und wiederentdeckt: Goldschmuck der Römer
Vergraben hatte man ihn vor rund 1.500 Jahren. 1741 wurde der sensationelle römische Goldschatz bei Lunnern im Reusstal wieder ausgegraben. Der Goldschmuck gehört zu den wertvollsten Funden aus der Römerzeit. Noch bis bis zum 22. März 2009 kann man diesen und andere Funde im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich in einer Sonderausstellung bewundern.


Viele Methoden, ein Ziel: Gold gewinnen
Auch heute noch werden Verfahren zur Goldgewinnung genutzt, die bereits in der Antike bekannt waren. Die chemische Forschung des letzten Jahrhunderts hat Methoden hervorgebracht, die die Ausbeute stark erhöhen.









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