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Gold und Goldschmuck richtig behandeln
Das Anlaufen von Gold liegt immer an der Zusammensetzung des Edelmetalls. Reines Gold ist davor geschützt, kann aber aufgrund der fehlenden Härte nicht zu Schmuck verarbeitet werden. Deshalb wird es mit etlichen unedlen Metallen legiert, um die richtige Härte oder eine bestimmte Farbe zu erzielen.
Meist tritt das Anlaufen beim Tragen von niedrigen Karat-Zahlen (8, 14 oder 18 Karat) auf. Es führt dazu, dass die Träger dann schwarze Ablagerungen auf der Haut oder der Kleidung haben - oder aber sich gar das Schmuckstück verfärbt. Doch wichtig - das Anlaufen hat nichts mit der Qualität des Schmuckes zu tun! Dies ist einer der am häufigsten gezogenen falschen Rückschlüsse von Schmuckkäufern.
Für das Anlaufen sind Zusatzmetalle verantwortlich. Es entstehen chemische Reaktionen die sich einfach nicht vermeiden lassen. Diese Reaktionen werden meist von schwefelartigen Gasen gebildet, wie sie in der normalen Umgebung (also einfach an der Luft) vorkommen. Beispiel 333'er Goldring: Er besteht er aus 333 Teilen Gold, aber um die 1000 Teile aufzufüllen, benötiget man bei der Herstellung noch weitere 667 Teile - etwa Zink. Nun besteht der Ring hauptsächlich aus Zink und dieses Metall reagiert mit Ammoniak, welches ein Stoffwechselprodukt der Haut ist.
Tipps zur Goldaufbewahrung
Goldschmuck sollte am besten in einer verschließbaren Tüte oder einem Behältnis wie einer Schmuckschachtel, einem Schmuckkoffer oder einer Schatulle aufbewahrt werden. So wird vermieden, dass der Schmuck mit der Umgebungsluft in Verbindung kommt. Früher legte man Schmuckstücke in Watte - das sollte man besser vermeiden, wie sich herausgestellt hat. Denn das führt schneller zum Anlaufen. Eine gute Idee ist, den Schmuck in Alufolie einzuwickeln, da die schwefelhaltigen Anteile dann einfach abgeblockt werden.
Schmuck trägt man am Besten auf der Kleidung, denn auf der Haut reagiert er beispielsweise mit dem Schweiß. Auch sollte man Schmuck von Parfüm und Kosmetika fern halten, da ihm die Inhaltsstoffe durchaus schaden können.
Übrigens: Gehen Sie mit dem Schmuck nicht in Chlorwasser (etwa in öffentlichen Bädern), da dies eine chemische Reaktion herbeiführen kann.
Reinigung und Pflege von Goldschmuck
Im Handel gibt es gute Goldreinigungstücher. Diese sind mit speziellen, reinigenden Substanzen und leichten Poliermitteln imprägniert und garantieren eine für den Schmuck und eventuell darin eingefasste Steine schonende Reinigung. Spezielle Reinigungsbäder und -pasten sind meist hochgiftig bzw. ätzend. Die Reinigung sollte daher nur mit Schutzhandschuhen unter größter Vorsicht erfolgen.
Weitere Möglichkeiten um angelaufenem Goldschmuck wieder glänzend zu bekommen sind:
- Leichte Verschmutzungen können einfach mit einem kratzfreien Tuch, etwas Geschirrspülmittel und einer alten Zahnbürste entfernt werden.
- Das Baden des Schmucks in einem Ultraschall-Reinigungsgerät ist sehr effektiv. Diese Geräte lassen sich meist für wenig Geld im Handel oder online erwerben.
- Wer ganz sicher gehen möchte, dass Ihr Schmuck fachgerecht gereinigt wird, der sollte seinen Schmuck von einem Juwelier reinigen lassen.



70 Jahren
Nobelpreis-Gold aufgelöst
Im April 1940 besetzten deutsche Truppen die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Der im Labor von Niels Bohr arbeitende ungarische Chemiker George de Hevesy hatte daraufhin die goldenen Nobelpreis-Medaillen der deutschen Physiker Max von Laue und James Franck in Königswasser aufgelöst.


Größter Goldschatz wartet auf Abbbau
Die schiere Größe der Vorkommen lockte Investoren aus aller Herren Ländern nach Kongo, als dort 2001 der Krieg offiziell beendet wurde. Die Rede ist vom größten Goldschatz der Welt, der immer noch auf den Abbau wartet. Gold findet sich zwar in zahlreichen afrikanischen Ländern aber die mutmaßlich ertragreichsten Vorkommen finden sich im Nordosten und Osten Kongos.









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