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Ein heiliger Berg aus Gold
Rangun, die ehemalige Hauptstadt Birmas liegt im Süden des Landes am Andamanischen Meer. Die Stadt ist Heimat von viereinhalb Millionen Menschen. Seit über zwei Jahrzehnten ist die südostasiatische Metropole regelmäßig Schauplatz von Demonstrationen und Aufständen gegen das Militärregime, das Myanmar, wie Birma heute heißt, seit 1988 beherrscht.
Acht Haare des Buddha
Das bekannteste Bauwerk ist die weltberühmte Shwedagon-Pagode, die auf einem Hügel gelegen die Stadt überragt. Ihr Alter ist unbekannt, Legenden berichten, daß der Tempel vor über 2500 Jahren erbaut wurde. Bauhistoriker gehen davon aus, daß das knapp 100 Meter hohe Gebäude seit dem 6. Jahrhundert n. Chr. besteht. Der Sage nach sind acht Haare Buddhas in seinem Inneren eingemauert. Der Stupa (das Denkmal für Buddha) breitet sich auf zwei Terrassen aus und ruht auf einem Marmorsockel. Um den Turm, der die Form einer umgedrehten Schale besitzt und nach oben konisch zuläuft, findet sich eine riesige Ansammlung einzelner Statuen, kleinerer Schreine und Hallen.
Gold, wohin das Auge blickt
Das Bauwerk leuchtet in strahlendem Gold: Kein Wunder, schließlich wurden allein 13.000 massive Goldplatten mit einem Gesamtgewicht von sechzig Tonnen am oberen Teil der Pagode angebracht, noch mal 8.600 Platten verzieren die Basis. Begonnen hat diese sehr materialistisch wirkende Form der Verehrung durch edle Metalle und Edelsteine mit einer burmesischen Königin des 14. Jahrhunderts, die ihr Körpergewicht von 45 Kg in Gold für die Verkleidung der Bauhülle spendete. Einer ihrer Nachfolger vermehrfachte seine Goldspende, die sein Karma positiv beeinflussen sollte und so wurde es zu einer Tradition, daß die Herrscher des Landes ihre Anbetung in Form goldener Geschenke für die Pagode darbrachten. Aber nicht nur Monarchen, auch Gläubige einfacher Herkunft vergrößern durch ihre Spenden das goldene Kleid des Gotteshauses.
Das Blattgold, das Händler als hauchdünne Plättchen zum Verkauf anbieten, hat sich mittlerweile zu einer Tonne Gold summiert. Damit noch nicht genug: Diamanten, Rubine und andere Edelsteine mit einem Gesamtgewicht von mehreren tausend Karat und über 1000 goldene Glöckchen schmücken Shwedagon. Auf der Turmspitze thront eine massiv goldene Kugel, die ihrerseits über und über mit Diamanten besetzt ist. Der größte Diamant, der gleichzeitig den höchsten Punkt des Gebäudes markiert, besitzt ein Gewicht von 76 Karat.
Das kostbare Metall bestimmt nicht nur die äußere Form und Farbe der Pagode, sondern auch den Namen: Shwe bedeutet aus der Landessprache übersetzt schlicht Gold.



80 Jahren
Nescafé Gold
Es kommt selten vor, dass das meist gekaufte Produkt eines Segments gleichzeitig das teuerste ist. Im Fall des Nescafé ist das so.


US-Haushalt und Golddeckung: Wo ist die Verhältnismäßigkeit?
Die Zahlen machen schwindelig: Drei Billionen Dollar (3.000.000.000.000 $) gibt die US - Regierung in diesem Jahr aus. Dagegen nimmt sich der Tagespreis des Goldschatzes der USA mit 250.000.000.000 fast bescheiden aus.









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