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Kein Gag - Goldautomaten gibt es wirklich
Wir kennen Geldautomaten, Kaugummiautomaten, Zigarettenautomaten, Kondomautomaten, Geldautomaten... Getränke, Süßigkeiten, Bahnfahrkarten und vieles anderes wird von den Blech-Helferchen feilgeboten. Aber Gold?
Jawohl, Goldautomaten gibt es tatsächlich. Und nicht (nur) als Marketing – Gag, sondern als ernst gemeintes Angebot. Verantwortlich für die ungewöhnliche Idee ist die Firma TG Gold-Supermarkt. Das Unternehmen stellte im Mai den ersten Goldautomaten auf - natürlich in der Bankenstadt Frankfurt a.M. Dort, im Wartesaal des Hauptbahnhofes der Mainmetropole, kann der Goldkäufer seine Ein – Gramm – Preziose für 31 Euro kaufen. Der Preis liegt damit fast 10 Euro über dem aktuellen Tageskurs von 21,65 Euro (11. Juni 2009). 500 weitere Automaten will der Goldhändler an Standorten wie Flughäfen oder Bahnhöfen aufstellen, zunächst in Deutschland, in Österreich und der Schweiz. Sollten die Verbraucher die Idee annehmen, wird das Konzept global vermarktet. Dann will TG Gold-Supermarkt auch Fünf-Gramm, Zehn-Gramm-Stücke sowie Münzen anbieten.
Bleibt zu hoffen, dass der Goldkäufer auch weiß, wo er seine Goldstücke sicher lagert. Aber vielleicht stellt ja bald ein Anbieter Automaten vor, an denen man Tresore ziehen kann.



726 Jahren
Schon seit dem 13. Jahrhundert: Der Dukat ist die Goldmünze
Erstmals wurden Dukaten 1284 in Venedig geprägt und haben sich von dort aus über den ganzen Kontinent verbreitet. Sie besitzen einen Feingehalt von 986/1000 und wiegen etwa 3,5 Gramm. In Venedig wurden Dukaten bis zum Ende der Republik im Jahre 1797 mit gleichem Münzbild und nahezu unverändertem Feingewicht (Goldgehalt) geprägt.


Das Rheingold
Die Schwermetallbelastung des Rheins war nie so hoch wie im Mittelalter, als Hagen den sagenhaften Goldschatz der Nibelungen im deutschen Strom versenkte.









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