Nicht nur Morgenstund’ hat Gold im Mund

Eine Goldkrone: antiallergen - ästhetisch ansprechend (Quelle: Wiki Commons)„Mutti, er hat gar nicht gebohrt!“ So lautete unser liebster Zahncreme-Werbespruch aus den seligen 70er Jahren. Und wenn er doch mal gebohrt hatte, dann wurde in der Regel eine Amalgamfüllung aus Quecksilber und verschiedenen Metallen in den Zahn eingebracht. Da Amalgam gesundheitlich bedenklich sein und in Einzelfällen Allergien auslösen kann, werden in der Zahnmedizin heute andere Materialien bevorzugt.

 

Gold - Ideal für die Zahnprothetik

Heute wie schon vor Jahrtausenden ist Gold nach wie vor gefragt. Bereits in der Antike wurde das edle Metall beispielsweise für Drähte verwendet, an dem aus Tierknochen geschnitzte Ersatzzähne befestigt wurden.
Gold weist verschiedene Eigenschaften auf, die es für die Reparatur Kariesgeschädigter Zähne prädestinieren. Es ist resistent gegen Speichel, reagiert weder mit Sauerstoff noch Schwefel, paßt sich dem Zahn ideal an und füllt das Loch so gut aus, daß die Entstehung weiterer Karies verhindert wird. Darüber hinaus ist das Edelmetall leicht zu bearbeiten. Allerdings ist reines Gold zu weich, deshalb verwendet der Zahnarzt eine Mischung aus Gold und Platin, ein Metall mit ähnlich trägen Reaktionseigenschaften. 

 

Goldfüllungen werden mit Zeit immer besser 

Gold kommt grundsätzlich für Füllungen und verschiedene Formen von Kronen in Frage; Goldzähne sind vor allem aus ästhetischen Gründen aus der Mode gekommen. Für ein Goldinlay (Inlay = Füllung) muß das Kariesloch möglichst glatte Innenwände aufweisen. Dann kann die Goldfüllung eingesetzt werden, die in der Regel ein Labortechniker nach einem exakten Abdruck angefertigt hat. Nach dem Polieren der Oberfläche ist die Füllung gesetzt. Mit der Zeit und durch das Kauen findet das weiche Metall seine endgültige, für den Patienten ideale Form. Zumindest für diesen, so behandelten Zahn wird man beim nächsten Zahnarztbesuch sagen können: „Mutti, er hat gar nicht gebohrt!“
 

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Redakteur: PR


 

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Das Gold von Nimrud

Der Goldschatz von Nimrud zählt zu den bedeutensten archäologischen Funden des 20. Jahrhunderts. Sein historischer Wert wird mit den wichtigsten ägyptischen Artefakten verglichen. Der Schatz ist so wertvoll, dass keine Versicherung das Risiko einer Ausstellung tragen will.

Was ist eigentlich „Gold wert“?

Die Beziehung zwischen Geld und Wert bzw. zwischen Gold und Wert wird häufig falsch verstanden. Geld steht für einen Tauschwert, Gold für einen reellen Wert.

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