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Das Rheingold
Armer Zwerg: Er ist hässlich, verwachsen, kleinwüchsig, verschlagen und auch sonst keine Augenweide. Alberich ist einer der absoluten Antihelden in der Sagenlandschaft Deutschlands und Nordeuropas. Aber er hat einen Vorteil, der seine mangelnde Attraktivität teilweise wieder aufhebt. Der Kleine ist unermeßlich reich, denn er sitzt auf dem größten Goldschatz, den die Welt des Mittelalters kannte, dem Hort der Nibelungen. Das Gold jedoch ist verflucht und bringt jedem Unglück, der den Reichtum an sich nehmen will. Von diesem Schatz erzählen einige der bekanntesten mittelalterlichen Versdichtungen wie die verschiedenen Versionen des Nibelungenlied und der Edda. Dabei weichen die einzelnen Epen teilweise erheblich voneinander ab. In einer Version steht ein Totschlag am Anfang, den die nordischen Götter an einem Bauernsohn verüben. Um die Tat zu sühnen, verlangt dessen Vater Gold, dass der Gott Loki (Loge) erst den Zwergen rauben muß. So kommen Habgier, Verrat und Mord in die Welt.
Nibelungenlied und -leid: Der Goldschatz
Das weitere Schicksal des Hortes erzählen die Texte der Sagen höchst unterschiedlich. In Deutschland ist das Nibelungenlied die populärste Quelle, in der der Schatz eine Rolle spielt. Hier tritt Siegfried, der prototypische Held als Schlichter auf: Die beiden Söhne des verstorbenen Königs Nibelunc können sich nicht einigen, wie sie ihr Erbe – eben den sagenhaften Goldschatz – aufteilen sollen. Sie bitten Siegfried, der zufällig des Weges kommt, um Hilfe. Als sie mit dem Teilungsvorschlag nicht einverstanden sind, kämpfen sie gegen den Heros und werden erschlagen. Alberich, der den beiden Brüdern zu Hilfe kommt, wird von Siegfried gefesselt. Er nimmt ihm die Tarnkappe ab und setzt ihn zum Hüter des Schatzes ein. Nun, mit dem unermeßlichen Reichtum im Rücken, kann er um Kriemhild von Burgund freien. Aber auch diese Lovestory holt der Nibelungenfluch ein. Siegfried wird von Hagen, dem Gefolgsmann der Burgunder hinterrücks ermordet und seine Witwe Kriemhild rächt sich an den Hintermännern des Mordes, ihren Brüdern Gunther, Gernot und Giselher.
Wild wogender Gold-Wahn in Wagners Werk
Hagen versenkt im Nibelungenlied das Gold der Nibelungen im Rhein, wo wir bei der bekanntesten Version, der Wagneroper „Das Rheingold“ und wieder bei Alberich angelangt wären. Wagners Werk von 1869 orientiert sich an einer Version der Edda. Die Oper spielt am Vorabend zu den drei Tagen, an denen „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“, die Ring – Tetralogie stattfindet. Die drei Rheintöchter Floßhilde, Wellgunde und Woglinde bewachen das Gold im Rhein. Alberich nähert sich den drei Nixen, wird aber aufgrund seiner Häßlichkeit abgewiesen. Außer sich vor Wut schwört er der Liebe ab und raubt das Gold. Der Nibelunge schmiedet daraus einen Ring, der unendliche Macht verleiht. Der Zwerg unterwirft sein Volk und läßt es in den Goldminen schuften. Als die Götter ihm wiederum Gold und Ring stehlen, nimmt das Unheil seinen Lauf, bis zur Götterdämmerung im letzten Teil des „Ring des Nibelungen“.
Auch wenn das Gold des sagenhaften Königs Nibelunc nur in Mythen und Legenden existiert, wurden etliche Versuche unternommen, den Hort im Rhein zu lokalisieren und zu heben, bis heute leider vergeblich.



42 Jahren
Die mit der Goldkante spielt
Werbung erzeugt nicht nur Emotionen, sondern auch Erinnerungen. So erinnern sich die heutigen Mit- bis Endvierziger an einen absoluten Werbespot-Klassiker der Firma Ado. Klingelts beim Stichwort Goldkante?


Für clevere Einbrecher: 4.500 Tonnen Gold warten auf Sie!
Einer der größten Goldschätze liegt im Osten der USA, in Fort Knox. Gleichzeitig gilt das U.S. Bullion Depository (Barrenlager) als das bestbewachte Edelmetalllager der Welt









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